Otzweiler-Kids meisterten mystische Abenteuer noch im Oktober vor dem zweiten Corona-Lockdown im Zauberwald! - Knifflige Aufgaben und Überraschungen, nix 08/15

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FOTOS Textende anklicken. Einen ganzen Nachmittag lang im Wald – genauer gesagt im Zauberwald, wo man knifflige Aufgaben meistern und Abenteuer bestehen muss. All dies bewältigten 16 Kinder im Alter zwischen sechs bis 14 Jahren aus Otzweiler und Umgebung voller Begeisterung und mit Bravour. Im Vorfeld war der Spiel-Parcours von den beiden Lehrerinnen, Sozial-Pädagogin Felicitas Mirus und Ortsbürgermeisterin Natalie Kleyer, bestellt, und bis ins kleinste Detail vorbereitet. Letztere gelernte Tischlerin ist an der Berufsbildenden Schule in Kirn tätig und absolviert derzeit zusätzlich nebenher im Kreis Neuwied eine zweijährige Weiterbildung zur geprüften Abenteuer- und Erlebnispädagogin. Momentan ist Halbzeit, und da wollten die beiden Frauen den Kindern zum Abschluss der Herbstferien erlebnisreiche und unvergessliche Stunden bescheren.

Gemeinsam ging es um 13 Uhr auf Einladung des Fördervereins Gemeindehaus in den Rückwald, gut einen Kilometer vom Ort entfernt, wo im „Zauberwald“ knifflige Herausforderungen und abenteuerliche Aufgaben von den Schülern mit Mut und Geschick gemeistert werden mussten. Über zwei gespannte Seile hangelten sie sich ohne Bodenberührung über die „Teufelsschlucht“, und das war beim Hinsehen schon gar nicht einfach – da war beim „Drahtseilakt“  Geschicklichkeit und Cleverness gefragt. Im Blind-Parcours galt es vieles zu ertasten und 12 Fragen aus vier Möglichkeiten zu beantworten. Beispielsweise: Wie heißt die Frucht der Buche, welcher Baum ist ein Laubbaum, wozu ist die Ozonschicht da oder welche Pilze sind giftig?

Ein eigens kreiertes und zugenähtes Zauberkissen mit Naturmaterialien schützte die Kids vor den „bösen Waldgeistern“. Und bevor alle wieder den Zauberwald verlassen konnten, mussten sie durch ein verwunschenes Spinnennetz hindurch den Ausgang finden. Dann erhielten alle vier Gruppen ihr letztes Puzzleteil, wo an markanten Bäumen im Wald Schätze vergraben wurden. Und da gab es für alle Teilnehmer alles Mögliche an Outdoor-Sachen, auf die man in Gottes freier Natur beim Camp angewiesen ist: Vom Karabinerhaken über die Teleskope-Taschenlampe bis hin zur süßen Überraschung als Überlebensration, denn der Spaß sollte dabei nicht zu kurz kommen. Regen nahmen die Kinder kaum wahr, und „uns allen hat es riesigen Spaß gemacht“ berichtete der jüngst konfirmierte Otzweiler Bub Aaron-Luca Jakob Simon. Zudem wurde ein Verteidigungsstock gegen „Gnome und die Waldgeister“ gebastelt; - der Stock sollte am Ende des Tages beim Würstchen grillen und Stockbrot zubereiten noch nützliche Dienste erweisen.

„Da war nix 08/15, die Kids sind von der `Schatzsuche im Geisterwald` und den beiden taffen Frauen Natalie Kleyer und Felicitas Mirus und ihrer altersgerechten Mitmach-Begleitung total fasziniert. Chapeau!“, lobten die Eltern als Zaungäste und der Erste Vorsitzende des Fördervereins, Andreas Simon. Vivien und Janis Rodenbusch, Diane Henrich, Ortsbeigeordnete Gislind Gräf, Brunhilde Hey, Bianca Ochs, Selina Stenzhorn und Sandra Simon betreuten die Stationen, während sich die Männer ums Grillfeuer kümmerten und das Betreuerteam noch besonders lange im „Zauberwald“ im Zelt beisammen blieb.