Blickpunkt Meisenheim ist Trendsetter & Highlight -Nachruf aufs Felke-Journal!

Kategorie: VG Sobernheim, Bad Sobernheim, Meddersheim, Lokale News an Nahe und Glan, Leute nebenan, Beruf und Handwerk, Lifestyle, Highlights, Bernd Hey: Meine Meinung

Von: DANK an Roswitha Kexel (Fotos)

Fotos UNTEN -anklicken. „Wer nicht wirbt, stirbt“ – sagt ein altes Sprichwort. Aber das scheint gänzlich in den Sozialen Medien aus der Mode gekommen. „Geiz ist geil“ und „Werbung darf nix kosten“ – „Print ist out“  heißen heute die „Schlagworte“ der Newcomer-Werbestrategen und Pfennigfuchser. Aber: Sie bleiben unter sich Kundenpflege ist wichtiger denn je! Was waren das noch für goldene Zeiten, als in der Felkestadt das „Felkejournal“ erschien. Sechs Mal im Jahr. Prallvoll mit News aus Firmen, Portraits, Angebotsschnäppchen, Terminhinweisen, hinweisenden Attraktionen und Raritäten. Bunt. Gedruckt. Wegweiser. Zum Mehrfachlesen. Zum Ausschneiden und Einkaufengehen. Und wenn die Werbegemeinschaft ein wenig „auf zack“ war, so wie heute der „Blickpunkt“ in Meisenheim, wurde jeder Betrieb, jedes neue Mitglied mehrfach im Jahr vorgestellt, Flügel verliehen, porträtiert. Qualität und Frische, die Regionalität der kurzen Wege und der KundenService, das Kaufen vor Ort für kleines Geld erhielt ein Gesicht, einen Namen. Viele Bürger und Kunden trauern den fehlenden (REGIONALEN) Beilagenblättern nach. Es entstand Bleibendes für die Orts-, Firmen- und Familienchronik.

Und wie ist es heute? „Was nichts kostet, taugt nichts und ist nichts wert“ – dieses Sprichwort wird Albert Einstein zugeschrieben. Und: Wenn in Coronazeiten sich viele regionale Kommunalpolitiker an Nahe & Glan mit Selfies in Menschentrauben, ohne AHA-Regeln, ohne Verstand und ohne Hemmungen in Donald Trump-Manier in Facebook ablichten lassen, als wenn es Corona oder Vorschriften, Anstand und gute Sitten, niemals gegeben hätte – ist das mehr als grotesk und verwerflich. Dieser Werteverfall ist unseriös, strafbar, und Facebook leistet Vorschub - daher schauen viele Kunden n i c h t rein.

Zurück zur Werbung: Schaufenster verwaisen immer mehr, oft kennt der Nachbar das Lebensmittelgeschäft nur, wenn am Sonntag Mehl und Eier fehlen. www.heylive.de liegen aus Weiler bei Monzingen und aus Hundsbach zwei Schreiben und Tipps vor. Zitat: „Lobenswert ist der Blickpunkt, die „Print-“ Ausgabe der Kaufmannschaft in Meisenheim am Glan, die von 100! Mitgliedern durch dick und dünn getragen wird und kostenlos ins Haus kommt. Hammer. Leute, fahrt nach Meisenheim einkaufen, dieses rühmliche Engagement zu unterstützen. Anders als in der Stadt Bad Sobernheim, wo man nichts sieht und hört, wird in Meisenheim der rote Teppich ausgerollt. Das kleine Meisenheim ist es wert – denn wenn etwas fehlt, merkt man es erst, wenn es nicht mehr da ist“. Zitatende. Mit Sicherheit muss man kein Klopapier horten, aber: Dass der Gemeinschaftsgeist floriert, beweist der „Blickpunkt“ Meisenheim. Jedenfalls ein Highlight, einladend in der Außendarstellung. Und ab sofort: Jeden 1.Samstag im Monat: Langer Samstag bis 18 Uhr geöffnet.


Chef der...

...Blickpunkt Mitglieder

Im Portrait...

...und namentlich

Nachruf "Felkejournal"