Kirschroth lebt intensiv den Advent beim Fenstergucke - 2019: 3.tes "Dorf der Lichter" und am Heiligen Abend 15.te "Lebendige Krippe" aufgeführt!

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UnschuldigLachendFotos am Textende anklicken. Kirschroth. Trotz Nieselregen kamen am Heiligen Abend weit über 150 Zuschauer in den Ortskern an den Puhl, wo zum Höhepunkt des 15. allabendlichen Adventsfenstergucken die lebendige Weihnachtskrippe aufgeführt wurde. Dank den Akteuren und dem ganz stark aufspielenden 14-köpfigen Posaunenchor um den Becherbacher Stefan Hausmann vor prächtiger Kulisse war es eine Aufführung wie aus dem Bilderbuch.

Das 15.te „fenster´ln“ wurde am 7. Dezember mit dem „Dorf der Lichter“ und 15 handwerklichen Ständen groß gefeiert. Mit 199 gebohrten Löchern und Glühbirnchen wurde selbiger Schriftzug von Hans Werner Theis und Martin Fries akkurat hergestellt. Im Kulturverein „Wir für uns, Kirschroth e.V.“ zeichnet Britta Heß für die Aktion Adventsfenster verantwortlich, aufgrund Kirschrother Wurzeln befand sich eines sogar bei Andrea und Carsten Bachmann in Meddersheim in der Kirschrother Straße. Britta Heß begrüßte herzlich: „Die Adventszeit ist für die Weinbaugemeinde einen Monat lang eine enorme Bereicherung, wo das Miteinander gestärkt und gelebt wird. Jeder bringt sich ein und weiß ungefragt, was er tun kann“, lobte sie. Viele andere im Ort, etwa Elke Barth, lobten in höchsten Tönen, dass Kinder und Jugendliche weihnachtliche Vorfreude „intensiv und schöner erleben“, sagte sie.

Die Erzählung begann lange vor der Geburt, als Maria ein Engel erschienen war und ihr die frohe Botschaft kundtat. Aber von wem sollte sie ein Kind bekommen? „Gott selbst ist der Vater“ verkündigte der Engel - und Ziehvater Josef hielt zu ihr. Jesus als Messias und Heiland solle die Menschen glücklich machen.

Die Laienspielschar trat fröhlich volkstümlich, schlicht und einfach auf. Über ein halbes Dutzend Lieder stimmte der Posaunenchor an und begleitete chronologisch die Szenen und den Weg des Schauspiels mit den Chorsätzen: „Ihr Kinderlein kommet“, „Kommet ihr Hirten“, „Alle Jahre wieder“, „O du fröhliche“ oder „Stille Nacht“. Glühwein- und Waffelstand waren dicht umlagert. Maria und Josef wurden bei ihrem Gang zur Krippe hin von Judith und Rene` Stangenberg gespielt, während  obendrüber aus dem 24. Advents-Tennenfenster der Schneemann und das Christkindchen das Geschehen beobachteten.

Übrigens: Seit Jahren wird Maria von Frauen gespielt, die tatsächlich in freudiger Erwartung sind. Zwei weitere Babys, allesamt „Christkind´cher“, wohnten der Zeremonie bei, zwei weitere sind in Kirschroth unterwegs. Und ein Christkindchen mit dem symbolisch-weihnachtlichen Namenstag war Christa Latotzki aus Bad Sobernheim. Sie ließ sich dieses Schauspiel nicht entgehen und bekam spontan von fröhlichen Zechern „mitten uff de Gaß`“ ein Ständchen zum 70. Geburtstag gesungen. Gleiche gesungene Glückwünsche galten der Kirschrother Zeitungsbotin Gisela Franzmann zum 58.ten, die seit 31 Jahren verlässlich bei Wind und Wetter diesen Job versieht.

MITWIRKENDE: Britta Heß führte als Erzählerin gekonnt und routiniert Regie. Den Engel spielte Anna Mathern, die drei Hirten waren Mario Schlarb, Torsten Gram und Marc Steinbach. Die heiligen drei Könige mimten Veit Hexamer, Joey Balinado und der Kirschrother Neubürger Jörn Volkhausen.


In freudiger Erwartung!

Viel los am Puhl

Die Laienspielschar

Beim Dorf der Lichter...

...kam der Nikolaus!