Merxheimer vergasen tatsächlich eine neue Schulbushaltestelle

Kategorie: VG Sobernheim, Merxheim

 

KEIN WITZ: "Ob" EGON ECKHARDT SAGTE SCHLEUNIGST ABHILFE UND VERBESSERUNG DER SITUATION ZU

Nov. 2010: Merxheim. Über 60 interessierte Bürger kamen in die Mehrzweckhalle und ließen sich über den bevorstehenden Ausbau der Schulstraße und den ersten Bauabschnitt „Unter Rothell“ informieren. Dabei kam natürlich auch die schlechte innerörtliche Straßenbeleuchtung zur Sprache. Derzeit holt die Gemeinde ein technologisches Gutachten ein, prüft den Bedarf und die Energieeinsparung bei Umrüstung mit LED-Leuchten, teilte Ortsbürgermeister Egon Eckhardt der Versammlung mit. Es geht um etwa 200 Leuchten, Stromkosten derzeit jährlich: 10.000 Euro. Nun ist der Gemeinderat gefragt und will ausloten, ob ein Kredit über die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) oder eine Leasing-Finanzierung günstiger ist. Bei letzterer Variante zahlt die Gemeinde wie bisher 10.000 Euro an jährlichen Stromkosten und bezahlt automatisch aufgrund des geringeren Verbrauchs die Lampen mittelfristig ab. 
Weiteres Thema war die Bushaltestelle am Friedhof: „Ich muss gestehen, dass eine Einbindung dieser Haltestelle schlichtweg vergessen wurde“, räumte Merxheims Ortsbürgermeister Egon Eckhardt mit verblüffender Offenheit Fehler beim Neubaugebiet „Vor der Burg“ und der Planung des Kreiselneubaus ein. Gut ein Dutzend Schüler steht an der Haltestelle gegenüber dem Friedhof, die als „sehr gefährlich“ gilt. Mehrere Eltern begleiten ihre Kinder. Auto an Auto braust im morgendlichen Berufsverkehr vorbei. Bei einem Ortstermin bescheinigte der Bürgermeister den Schülern „vorbildliches Verhalten“. Anwohnerin  Annegret Leister-Brunk hat aus Sicht einer Autofahrerin ihrem Sohn erklärt, wie spät man die Kinder hier wahr nimmt und diese Haltestelle am Ortsausgang Richtung Meddersheim sieht. Handlungsbedarf an einer Verlegung sei zwingend geboten. Egon Eckhardt wollte schon einen Wettbewerb ausschreiben in der Hoffnung, dass die „zündende Idee“ dabei ist. Der nahe Kreisel war dem Problem nicht förderlich, weil ein Rückstau vermieden werden sollte. Nun bahnt sich aber dennoch in Absprache mit Behörden und der Straßenmeisterei Kirn eine Lösung in der Hunolsteiner Straße / Kreiselausfahrt L 232 an, wo die Gemeinde in Grundbesitz ist, und schon bald eine Wartehalle entstehen könnte.
Zu den Bildern: Auto an Auto braust am östlichen Ortseingang vorbei. Über ein dutzend Schüler auf dem Weg zur Grundschule Monzingen steht morgens an der Bushaltestelle in Merxheim, die nun verlegt werden und sicherer werden soll.


Viel los an der Bushaltestelle

..direkt an der Hauptstraße