"Hilfe für Kinder in Not" & Sonnwaldstiftung: "Ein humanitärer Leuchtturm!"

Kategorie: Hennweiler, Lokale News an Nahe und Glan, Highlights

 

FOTOS >TextEnde!< Hennweiler. „Kinder in Not“ haben Fürsprecher. Dies wurde bei der „Jubiläumsveranstaltung“ 15 Jahre Förderverein und zehn Jahre Soonwaldstiftung in der vollbesetzten Hennweiler Lützelsoonhalle eindrucksvoll zementiert. Es war eine Vielzahl überschwänglicher Attribute, die Herzlichkeit, menschliche Wärme und Nächstenliebe ausdrückte. Schirmherr Franz-Josef Diel bezeichnete den Förderverein „Hilfe für Kinder in Not“ als „humanitären Leuchtturm im Landkreis“. Vorsitzender Ewald Dietrich von „HumanHelpNetwork“ nannte die vielen ehrenamtlichen Helfer das Herz des Vereins, und Herbert Wirzius deren Herzschrittmacher. Regional, bundesweit, sogar weltweit habe der Verein in Biafra und im Kosovo Not gelindert, 1000 Straßenkinder in Ruanda geimpft, Küchen gebaut oder Flutaufbauhilfe in Südostasien geleistet. 2011 wird ein Radfahrteam beim früheren Radklassiker rund um den Henninger-Turm in Frankfurt zugunsten des Hennweiler Fördervereins an den Start gehen. Der Polizeipfarrer der Evangelischen Kirche der Pfalz, Dr. Herbert Fischer-Drumm, erzählte die bewegende Geschichte um die Jahreswende 1998 /99 als am Glan der Mittelpunkt ihrer Familie bei der Geburt ihres vierten Kindes starb und die Soonwaldstiftung half: „Bei wachsender Kälte in der Gesellschaft ist hier etwas Gegensätzliches und ganz Großes entstanden. Ich mache mit!“. VG-Bürgermeister Werner Müller verglich die Institution mit einem Baum, wo sich zehn Mitglieder als Wurzeln zu einem mächtigen Stamm mit weit verzweigten Ästen entwickelten. „Es ist das erste Mal in der 800-jährigen Geschichte, das nun Schloss Wartenstein auch eine soziale Funktion erfüllt“, sagte er voller Genugtuung über die entstandenen Wohnungen zur Erholung Kranker. Namens der Bürger überreichte er „voller Hochachtung als Dank und Respekt“ eine Ehrengabe. Müller ließ sich in einem theatralischen Spektakel von der Schinderhannesbande um Rudi Franz martialisch fesseln und musste auf die Knie. Die Räuberbande hat in 15 Jahren selbst 43.000 Euro gespendet und hatte einen Scheck von 2.500 Euro dabei. Herbert Wirzius sei Brückenbauer zu Menschen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen, war Credo aller Redner. Wirzius selbst erinnerte an den Stammtisch „Faule Sprüch“ im Kirner Cafe Sichler am Hahnenbach, wo  8000 D-Mark im Jahre 1971 für krebskranke Kinder gesammelt wurden, und er nannte beeindruckende Zahlen: Der erste „Tag der Guten Taten“ mit seinerzeit 8.600 D-Mark Erlös habe sich mittlerweile vervielfacht. 2010 wurde insgesamt die Rekordsumme von 500.000 Euro in 66 Projekten bewegt, der Förderverein zählt 545 Mitglieder. Privatdozent Dr. Wenzel Nürnberger kam aus Gießen angereist, wo er mit der Soonwaldstiftung seine Arbeit forsetzt, nachdem die KMT Idar-Oberstein Anfang 2010 geschlossen wurde. Er war „einmal mehr überwältigt“.

Weitere Highlights im Rahmenprogramm: Die Hennweiler „Soonwaldspatzen“, die „Hunsrücklerchen“, die Simmertaler „Simmphoniker“, die Hennweiler „Humpensänger“ und die „Glantaler“ aus Odernheim traten auf. Solisten waren das Enkelkind von Herbert Wirzius, Jasmin Schwerdtle, am Klavier, sowie die Weilerer Sängerin Michaela Christ. Mit Gesang zu Gitarrenbegleitung erfreuten Sandra Stilz und Rafael Crespo, es gab Videoanimationen und eine Kinderbuchpräsentation, durch Programm führte humorvoll ein „Botschafter der guten Taten“: RTL-„Unter uns“ Serienschauspieler Stefan Bockelmann war einmal mehr Publikumsliebling


Osterhasen für die Soonwaldspatzen

Na, das ist doch ganz große klasse

Hunsrück-Robin-Hoods

volle Lützelsoonhalle

Publikumslieblinge

Pfr. als Laudator

Michaela Christ

verhexte "Räuberbräute"