Mandolinen-& Gitarrenorchester Hennweiler war guter Gastgeber!

Kategorie: Hennweiler, Soonwald, Lokale News an Nahe und Glan, Kunst und Kultur

 

HENNWEILERER UND LANGWEILERER MANDOLINEN-& GITARRENSOLISTEN IN VOLLBESETZTER LÜTZELSOONHALLE VEREINT - EINST BILDETEN SIE DAS KIRNER MANDOLINEN- & GITARRENORCHESTER

Hennweiler.-FOTOS UNTEN- Mit sechs weiteren Chören veranstaltete das Hennweilere Mandolinen- und Gitarrenorchester sein 26. Frühjahrskonzert seit Gründung 1986 in Folge. Mit einer Amoretten-Ouvertüre und mediterranen Klängen begrüßten die Gastgeber um Klaus Müller ihre Gäste in der voll besetzten Lützelsoonhalle. Die Amboß-Polka und das gemeinsam gesungene Lied von Daniel Gerard „Butterfly“ waren gelungener Auftakt zu einem ausgewogenen Konzert ganz beliebter Melodien. Teilnehmende Vereine waren der MGV „Heimat“ Gemünden unter Dirigent Bernhard Jung, der MGV Hochstädten mit Dirigentin Ramona Wöllstein, der MGV Oberhausen um Marc Wildberger, der Mandolinenclub „Hochwaldklänge“ aus Langweiler (Leitung: Klaus Thees), der Musikverein 1878 mit seinem Vorsitzenden Klaus Helmes an der Spitze, der Gemischte Chor im MGV Hennweiler um Dirigent Hans-Erich Daum sowie die Gastgeber um Orchesterleiterin Else Müller.Reihum trugen die Chöre ihre schönsten Volks- und Frühlingslieder vor, setzten jedoch mit ganz ausgefeilten modernen Stücken besondere Akzente. Der MGV Hochstädten erhielt lang anhaltenden Sonderapplaus für sein Lied aus dem Musical Les Miserables „Bring ihn heim“, oder für „Wir alle sind Engel“ von den Schürzenjägern. Die Oberhauser Männer erhielten viel Beifall für Frank Farians „Rivers of Babylon“ und den Schlager „Du hast mich tausendmal belogen“. Alle Zuhörer blickten gebannt zur Bühne, als eine  „Singende Säge“ beim Mandolinenclub „Hochwaldklänge“ aus Langweiler meisterhaft gespielt wurde und den beiden Stücken „Habt Dank, ihr Freunde“ und „The Rose“ höchste Aufmerksamkeit abverlangte. Zuvor wurde schon bei „Kalinka“ mitgesummt und mitgeklatscht.

„Noch nie vorher gemeinsam geübt“ rief der Hennweilere Vorsitzende Klaus Müller ins Publikum, als beide Mandolinen- und Gitarrenorchester vereint die Polka „Sofka“ und den Rheinländer „Herzblättchen“ gemeinsam spielten. Mitglieder der Hennweiler Familie Müller und viele Aktive, die heute das Orchester in Langweiler bilden, spielten einst bis zu seiner Auflösung Mitte der 1990-er Jahre im Kirner Mandolinen-und Gitarrenorchester. Von daher war verbindende Sympathie und Spielfreude vorhanden und hörbar. Im Musikverein 1878 Kirn gab der Dhauner Gerd Woldrich den Ton vor. Neben Blasmusik vom Feinsten überraschten die Kirner mit Michael Klostermanns „Bergmannsgruß“: Dem Steigerlied „Glück auf“ ist der majestätische Choral „Ich bete an, die Macht der Liebe“ vorgelagert, was die Kirner brillant intonierten und gerne Zugaben spielten.


Hennweiler

Hennweiler/Langweiler

MGV Hochstädten

MGV Oberhausen

MV 1878 Kirn

Hennweiler Chor