DonnaWetter "ON Air" - 36 Powerfrauen brennen Feuerwerk in TV-Halle ab

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Fotos unten -TEXTende- Bad Sobernheim. Die beiden Donna-Wetter Konzerte „On Air“ im Rahmenprogramm der 150-Jahr-Feierlichkeiten des TV 1867 waren zwei Mal mit jeweils 500 Zuhörern ausverkauft. Eine atemberaubende Kulisse: „Danke für so viel Applaus“ begrüßte TV-Vize Udo Roevenich freudig – zuvor gab er nämlich den Parkplatzeinweiser. Vorfreude und Stimmung konnten besser nicht sein. Konzertführer waren die Sängerinnen selbst; - „On Air“ als Motto deuteten sie „auf Zack und auf Sendung sein!“ – das Repertoire war eine einzige Hommage von Donnas für Donnas, die den Musikliebhabern der Gegenwart populäre wie beliebte Welthits schenkten. Monatelange Proben samt mitreißender Performance wie aus einem Guss waren bei dem brillanten Konzert der Extraklasse unter Leitung von Sandra Weiss ein Hörgenuss und Augenschmaus.

Nach dem Powerfrauen-„Opener“ der Weather Girls Melodie, „It´s Raining Men“ mit Texten der Choreografin Sabine Schossig-Roevenich gab es ein Wiederhören mit Amy Winehouse und dem Song „Rehab“, der vom erfolglosen Versuch erzählt, sie in eine Entzugsklinik zu stecken. Beifallsstürme hagelte es für „All of me“ (John Legend), wo Elisabeth Setz den Solopart sang und wo regelmäßig in den Proben Tränen der Rührung fließen – ebenso für ein erstmals grandios inszeniertes a-Kapella Stück „Sweet Dreams“ von Eurythmics, wo die Donnas Percussions mit ihrer Stimme nachahmten. „Wie aus dem Nichts“ sei das Motiv von „Sweet Dreams“ entstanden, auf den von Dave Stewart falsch eingestellten Drumcomputer habe Annie Lennox am Synthesizer reagiert, und zu singen begonnen. Die Beziehung war im Eimer, doch ihr größter Hit sei in kaum einer halben Stunde fertig gewesen. So schnell dürfte die a cappella Fassung von „DonnaWetter“ nicht einstudiert gewesen sein. Die Klangfarben der 36 Frauen zusammen in präzisester Abstimmung, ließen den Song zu einem Erlebnis werden, ihr innerer Drumcomputer war bestens getaktet.

Pure Lebensfreude bei „Let´s get Loud“ („lass` es krachen“) von Jennifer Lopez - da beginnen automatisch die Hüften zu kreisen und die Füße zu wippen. Und bei den beiden Adele-Songs „Someone like you“ und „Hello“ mit einer tollen Solistin Maria Schuster berichteten die Mädels von einem Konzert in der Kölner Lanxess-Arena, wo „Adele`s Granatenstimme durch jede einzelne Faser meines Körpers drang“ – entsprechend leidenschaftlich originell interpretiert erreichten die Songs mit „Gänsehautfeeling pur“ die Herzen der faszinierten Zuhörer. Dies setzte sich in der Lieblingsballade „Angel“ mit den Stimmen von Sandra Peltzer, Ivana Kettern und Dominique Hess, sowie dem teils 7-stimmigen, 1989 erschienen Madonna Welthit „Like a Prayer“, nahtlos fort. Moderation Silke Dressel sprach von Superlativen, von Hingabe, Pep und Leidenschaft „und engelsgleichen Stimmen“.

Die „Donnas“ kamen im legeren hip-hop-Wohlfühloutfit aus der Pause: Legere Leggins, Shirts, und in roten Chucks (Turnschuhen), wie sie im „Uptown Funk“-Rap von Bruno Mars besungen werden. Alle Alltags-Ohrwürmer hatten eine klare Botschaft, etwa der Gute-Laune-Song von Taylor Swift „Shake it off“: Bester Rekord-Song, bestes Album des Jahres 2015 mit der besten Pop-Solo-Performance, dem die 36 Powerfrauen in Nichts nachstanden. Mission bei „Jar of Hearts“ von Kristina Perry mit Solistin Anna Disselhoff war, auch nach einer zerbrochenen Liebe trotz Leid und Kummer niemals aufgeben oder resignieren, sondern erhobenen Hauptes in die Zukunft blicken.

Mit dem Viva la Diva Medley „Bad Romance“ von Lady Gaga, „Express yourself“ von der Queen of Pop Madonna, „Toxic“ von Britney Spears, „Telephone“ und „Single Ladies“ (beide: Beyonce`) brannte der Chor zum Höhepunkt seiner Show ein weiteres Bühnenfeuerwerk ab. Die Interpreten stehen allesamt irgendwie im Guinness Buch der Rekorde, ob mit den meistverkauften Musikalben (Madonna), Grammy, Echo, acht Billboard Music-Awards, sechs MTV Video-Awards samt Stern auf dem Hollywood-Walk of Fame (Britney Spears) oder wie Beyonce`, die mit 440 Millionen US-Dollars zu den hypsten Interpreten der Welt zählt. Bei dieser Hommage an Weltstars kamen Licht- und Tontechnik voll zur Geltung und ließen die blinkenden Ringe an den zarten Fingern der Donnas funkeln. Applaus ging an die professionelle Begleitband mit Pianistin Heidrun Eggert-Schmidt, Steffen Pfrengle (E-Gitarre) und Lukas Rauter am Schlagzeug, die das Konzert zu einem perfekten Erlebnis machten.

Minutenlange, stehende Ovationen mit rhythmischem Klatschen und Zugaberufen wie etwa „Wieder von vorne“ von einer restlos begeisterten Fangemeinde waren verdienter Lohn für alle Akteure. „Da fiel ganz viel Energie und Anspannung ab – ich war die ganze Woche angeln“ sagte Jürgen Disselhoff aus Monzingen, dessen Frau Anna seit der ersten Minute dabei ist. Zugabe war „Born this Way“, jene Mega-Inspiration von Lady Gaga fürs Selbstwertgefühl unterdrückter Frauen, wo Sabine Schossig-Roevenich ihr Heimspiel voll auskostete und Beifallsstürme einheimste. Zweite Zugabe in roten Chucks: „Uptown Funk“.

Bei 36 „Mädels“ im Alter von 16 Jahren bis Ü-60 von Nahe und Glan ist eine Fluktuation aufgrund von Babypausen die Regel, Ihre Gesangspremiere feierten Helena Wenke aus Meckenbach, Isabell Dahlheimer (Simmertal), Silke Meyer (Steinhardt), Nicola Held aus Bad Kreuznach und mit 16 Jahren die jüngste Donna, Pauline Hager aus Kirn.


Atemberaubendes und...

...mitreßendes Konzert...

...voller Pep und Esprit...

..von 36 Powermädels.

Donnas singen Welthits!