KV sorgt für Bluthochdruck & Schnappatmung - Weitere Zuzahlung provoziert

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Foto unten / Textende >> IM SWR- Videotext steht am 6. Februar 2017 zu lesen: „Angesichts der oft überfüllten Notaufnahmen der Krankenhäuser fordert die Kassenärztliche Vereinigung (KV) eine Selbstbeteiligung bei Patienten mit nicht akutem Leiden. In der Notaufnahme des Katholischen Klinikums Mainz waren nach eigenen Angaben 2016 von den fast 30.000 Patienten nur zehn Prozent Notfälle. Die anderen sollten eigentlich in eine der 48 Bereitschaftspraxen im Land oder zu einem Hausarzt gehen“. Zitatende.

Die Operation Gesundheitsreform mit Ärztemangel und Landflucht, steigendem Lobbyismus und horrenden Arzneimittelpreisen ist kläglich gescheitert. Die Politi lässt sich von Ärztefunktionären vorführen, schaut zu. „Wieso darf ein so zerstrittenes Wildwuchsgewächs KV existieren?“, fragen User mit Bluthochdruck und Schnappatmung im Internet.

Angst ist ein zentrales Hauptwort! Jeder normal denkende und fühlende Mensch, der einmal eine Gallenkolik hatte, der nur einmal eine allergische Reaktion, beispielsweise auf Erdnüsse hatte und plötzlich Atemnot bekam, oder bei dem der Kreislauf schlapp machte, Kammerflimmern hatte, geht zu Recht niemals in die 48 Bereitschaftspraxen im Land – und wenn es 348 wären. Wer einmal dort war ist für sein Leben lang geheilt.

Der Autor dieser Zeilen weiß genau, wovon er über alle fünf erlebten Vorgänge schreibt. In Mainz auf der Rheinland-Pfalz-Ausstellung waren gleich vier DRK „Ersthelfer“ so überheblich und unausgebildet, rochen nach Alkohol, dass sie falsch handelten und sich vor allen anwesenden Zaungästen blamierten. Und wo wurde der Patient namens Hey eingeliefert? Ins Katholische Klinikum Mainz – siehe Eingangsrapport. Es ist schon so, dass man niemand trauen kann und zum Schmidt geht, anstatt zu Schmitt`chens KV.

Eine Vorstellung Freitagnacht um zwei Uhr in der Bad Kreuznacher „Bereitschaftspraxis“ in der Warteschleife, die ihren Namen nicht verdient, ist so abschreckend wie blamabel. Das Erste einer noch schlafenden, ungepflegten und übernächtigten Person: „Das Kärtchen bitte“. Barmer – kein Privatpatient. Sch….lecht –ganz schlecht. Nach Öfterem Klingeln wegen Schmerzen und einer Stunde! Nichtstun und Nichtkümmern im Krankenhaus!!! bei der Einrichtung der KV -- kein Mensch /Arzt weit und breit in Sicht! -- verließen wir das Terrain und gingen zehn Meter weiter im Diakoniegebäude in die Aufnahme der Diakonie, wo der an Gallenkolik leidenden Frau sofort eine Infusion angelegt und die Schmerzen gelindert wurden. Morgens um 7 Uhr war das Meddersheimer Ehepaar wieder zu Hause, drei Tage später wurde die Galle entfernt. Alles nachvollziehbar –Name der Patientin: Hey.

Warum lassen sich Beitragszahler solchen KV-Nonsens gefallen? Warum spielen Politiker solche dubiosen Spielchen, Betrügereien und Machenschaften mit? Was rechtfertigt Lobbyisten und Kassenvorstände / „Aufsichtsräte“ zu monatlichem Salär und Absahnen im fünfstelligen Bereich? Für welche Leistung? Und: Ein Monat ist schnell rum. Ein Skandal! Selbstbedienungsmentalität und Amtsmissbrauch!

Das sind liegengebliebene Probleme und modernes Ausbeuten unserer Zeit, was Otto Normalo und Lieschen Müller fuchsen. Niemand beanstandet nur ansatzweise, dass Deutschland kein starkes und fleißiges Land und einer der Exportweltmeister ist – aber es gibt so viel zu tun, weil, und wo gesunder Menschenverstand fehlt und zum Eigennutz missbraucht wird. Zu allen Zeiten gab es Volksverdummung - und wenn Hunger dazu kam, Reformation, Revolution und Krieg. „Heute ist das Volk satt, sonst würden sie die KV in die Wüste schicken“ --- schreiben Zeitungsleser.

Im Gesundheitswesen zählt Profit - Patienten wenig bis nichts. Alle handelnden Personen, Leistungserbringer wie Ärzte, Pfleger, auch für einen Appel und ein Ei arbeitende und überlastete Hausärzte lassen die Planwirtschaft und komplizierte Missstände die Patienten und Beitragszahler direkt spüren. Ein Hohn sondergleichen hoch 10 im Quadrat. Welche Legitimation hat die KV? Wer braucht Kassenärztliche Vereinigung, Kammern, Kreditreform. Kredithaie oder Auskunfteien? Kein Mensch. Klickt man dies so im Internet an, kommt als weiterleitendes Kennwort „Bürokratiebelastung“…. Na also – noch Fragen?

Zum Foto Mitte November 2016: Ann-Kristin Mayer und Felke-Residenzleiterin Marietta Heiler-Eckes hießen in der Afrikalounge in Bad Sobernheim herzlich willkommen, CDU-Stadtverbands-Vorsitzender Thomas Arenz (mitte) moderierte. Die promovierten Mediziner Christian Mann (von links), Christian Schulze, Martin Eicke und Michael Nalenz sprachen Tacheles und nahmen im Hinblick auf die ärztliche Versorgung in ländlichen Gebieten kein Blatt vor den Mund.


Felke-Seniorenresidenz

in Bad Sobernheim

Alle wollen nur das Eine

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