KIRN-er Brauerei investiert in Energieeffizienz mit Marco Hey von Comp-Air

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Kirn. Weit über die Grenzen ist die Kirner Privatbrauerei im 215. Jahr eine der bedeutendsten Braustätten in Rheinland-Pfalz. Bei der Kirner Kerb wurde 2012 das 1000. Mitglied im neuen Kirner-Bier-Club begrüßt, mittlerweile sind es derer über 1500. Etwa 1.400 Kunden und Gaststätten in den Regionen Nahe-Hunsrück, Rhein-Main und Trier schenken Kirner Premium-Bier aus. Gerade wurde in Sachen Reinheitsgebot ein Kompressor ohne Öl in Betrieb genommen und mit neuestem High-Tech in die Zukunft investitiert. Marco Hey aus Weiler bei Monzingen stand als Gebietsverkaufsleiter Rede und Antwort.

 

Bisher wurde das Sterilluftnetz der Brauerei durch zwei Schwungrad- Kolbenkompressoren gespeist. Dessen Baujahr schätzte Braumeister Ulrich Lamberth auf das Jahr 1958. Fündig wurde die Kirner Brauerei bei einem 15kW leistungsstarken PureAir ™- Kompressor der Firma CompAir aus Simmern. In Zeiten ständig steigender Energiekosten legten die Techniker der Kirner Privatbrauerei größten Wert auf Wirtschaftlichkeit und modernste Technik. Der Druckluftbedarf für das Sterilluftnetz in der Flaschenabfüllanlage ist sehr schwankend, weitere Abnahmestellen sind die 120.000 Liter Lagertanks die mit steriler Luft leer gedrückt werden, sowie die Filter der Malzannahme, welche mit Sterilluft gespült werden.

„Das ist nicht irgendein Kompressor, hier geht es um modernstes Know-how und um Kernkompetenzen“, informierte CompAir Gebietsverkaufsleiter Marco Hey. Es geht um die absolute Produktionssicherheit bei der Lebensmittelherstellung mit diesem 100-Prozent ölfreien, wassereingespritzten, luftgekühlten und Drehzahl geregelten Schraubenverdichter“, erklärt der Experte, der im nahen Weiler bei Monzingen wohnt.

Eine integrierte Umkehrosmose-Membranfiltrationsanlage stellt Einspritzwasser in bester Qualität zur Verfügung. Der tägliche Bedarf liegt lediglich um die 14 Liter Wasser pro Arbeitstag. Ein Getriebe oder  ölgefüllte Teile braucht`s nicht. Der einfache Aufbau reduziert die Wartungskosten und wurde den Anforderungen der Kirner Privatbrauerei voll gerecht. Drehzahlgeregelte Kompressoren verbrauchen nur die Energie, die zur Produktion benötigt wird: Das Verdichterelement selbst besteht aus einem einzelnen Hauptläufer aus Bronze und zwei Kohlenstofffaser-Dichträdern. Hocheffizienter Direktantrieb bedeutet geringere Kosten – das Ergebnis ist eine nahezu isothermische und mittlerweile patentierte Verdichtung. CompAir bot zudem eine Gewährleistung bis sechs Jahre oder 44.000 Betriebsstunden an. Bernd Hey.

REGIONALGEDANKE: Schon bei der neuen firmeneigenen Umkehrosmoseanlage verwendete die Brauerei Kunststoffrohre von Simona aus Kirn: „Wir lassen Investitionen in der Region. Die Leute, die bei CompAir in Simmern uns den Kompressor bauten, trinken auch unser Bier!“, untermauerte Geschäftsführer Peter Dietz den Regional gedanken „90 Kilometer um den Schornstein“ als Kerngeschäft. Aktuell stehe man mit KHS in Bad Kreuznach für neueste Filtertechnikanlagen in Kontakt. Noch etwas freuten Peter Dietz, Braumeister Lamberth und Marketingstratege Friedrich Wilhelm: Bei der Kirner Kerb soll das 1000. Mitglied des Kirner Bierclubs begrüßt werden; - dieser Zuspruch und diese Verbundenheit sei phänomenal!

Zum Bild: Braumeister Ulrich Lamberth (von links), Marco Hey von CompAir und Brauerei Geschäftsführer Peter Dietz nehmen den neuen ölfreien wassereingespritzten Hochleistungskompressor in Betrieb.


Energieeffiziente Kirner Privat-Brauerei Braumeister U.Lamberth, Marco Hey, GF Peter Dietz