Hundsbacher Jagdaufseherin Marion Maurer und Fleischermeister Jan Hey beherrschen ihr Revier und ihr Metier - Gesunde und regionale Nahrungsmittel

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HUNDSBACH. Strahlend blauer Himmel. Der Herbst verzaubert die Landschaft. Er malt in seiner schönsten Farbenpracht den Altweibersommer im Oktober 2013 und zeigte sich beim Hundsbacher Wildseminar von seiner schönsten Seite. Das Team um den diplomierten Fleischermeister Jan Hey stand schon vor der Abfahrt in den Startlöchern und die passionierte Jägerin und Jagdaufseherin Marion Maurer erkundete das Gebiet schon lange vor der Abfahrt mit Wachtel- und Jagdhund Gwenny. Über einen Panoramaweg, der auf 12 Kilometer am Rande des Nordpfälzer Berglandes vorbei auf Hundsbacher Gemarkung die Route der Römerstraße vom Rheintal nach Metz kreuzt und entlang führt, begann die aufregende Fahrt durch Gottesfreie Natur. Gigantische Panoramaausblicke waren garantiert zu den Windrädern, Flora und Fauna, die Natur war ganz nahe. "SooNahe" mit allen Sinnen genießen, lautete die Devise. Eine Vielzahl von Studenten kommt jährlich nach Hundsbach. Hier werden Feld und Wald, Wild und Natur erkundet, in isolierten Hochsitzen die Tiere beobachtet. Die Sonneneinstrahlung sei "im goldenen Oktober" die intensivste, meinten Teilnehmer. Bevor es in den Wald und ins Gebüsch ging,erklärte Jan Hey, früherer Meddersheimer Wehrführer, die Schilder der so genannten "Rettungskarte Forst", damit jeder im Ernstfall oder in einer Bredouille schnell und effektiv Hilfe anfordern kann.

Doch als es in den Wald ging, überraschte die Hundsbacher Jagdaufseherin und Jagdaufseherin Marion Maurer mit Jagdhund Gwenny die große Schar und schockte die Gesellschaft: „Halt: Wer ist hier in meinem Revier?“ Schnell stellte sich die abgekartete Sache heraus, bevor die Fährten von Reh, Wildschwein, Falken und Co. aufgenommen wurden. Das Totholz als wichtige Kinderstube für alle möglichen Käfer und Kleingetier, die den Wald bewohnen, über Holz als nachwachsender Rohstoff bis hin zum Zählen der Jahresringe wurde von Marion Maurer mit größter Hingabe und Akribei erklärt. Von etwa fünf nachwachsenden Kubikmetern pro Hektar und Jahr würden dreieinhalb Festmeter verwertet, der Rest bleibe im Nährstoffkreislauf und als Kinderstube für Kleinstlebewesen, damit die Waldböden nicht wie vor 300 Jahren verarmen,Von etwa fünf nachwachsenden Kubikmetern pro Hektar und Jahr würden dreieinhalb Festmeter verwertet, der Rest bleibe im Nährstoffkreislauf und als Kinderstube für Kleinstlebewesen, damit die Waldböden nicht wie vor 300 Jahren verarmen,Sie führte ein in die Abläufe und Geheimnisse des Waldes im Jahreszyklus. Auch giftige Pflanzen die zu Atemwegslähmungen bis hin zum Tod führen können, wurden genau unter die Lupe und in Augenschein genommen. Nach dem ersten Jagdrevier ging es an der ehemaligen NATO- Station vorbei auf „Försters Alpen“ mit Ansprache und einem überraschenden Sektempfang mit Mettbrötchen. Hier auf der Teufelsnase am steilen Abhang endete der erste Teil mit dem Aufbau des Laub- und Nadelwaldes und einer Frage- und Antwortrunde. Im elterlichen Gasthaus Maurer ging es weiter. Hier stand ein mehrere Gänge-Menü mit Wildessen der Spitzenklasse auf dem Speiseplan und die Teilnehmer freuten sich über eine Auszeichnug und ein Wild- Diplom. "Jederzeit gerne wieder" lautete die einhellige Meinung aller Teilnehmer.

Übrigens: Anfang Oktober 2013 waren 22 Teilnehmer, überwiegend aus "Jürgens Hundesschule" im Hundsbach auf atemberaubender Exkursion.

Mit dem Satz: Das ist des Jägers Ehrenschild, daß er beschütz und Hegt sein Wild, weidmännisch jagt, wie sich´s gehört, den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.

Und einem Jägermeister wurde das Seminar eröffnet. (Dieser Spruch steht auf jeder Jägermeister Flasche drauf)

Mit dem Gedicht/Spruch:

Jagst Du im Wald, Feld oder Au,

jagst Du auf Hirsch, Gams oder Sau,

jagst Du als Edelmann oder als Knecht,

merke nicht wer sondern wie jagt waidgerecht.

 

 

Wurde das Seminar beendet.

 

Weitere Bilder unter www.meatsolutionhey.de

 


Im steiler Felswand